XR ist der Oberbegriff für räumliche digitale Erfahrungen.
Extended Reality bündelt Technologien, die digitale Inhalte mit unserer räumlichen Wahrnehmung verbinden. Je nach Anwendung wird die reale Umgebung ergänzt, vollständig ersetzt oder eng mit digitalen Objekten kombiniert.
AR ergänzt, VR ersetzt, Mixed Reality verbindet.
Augmented Reality legt digitale Inhalte über die reale Umgebung. Virtual Reality versetzt Nutzer in eine virtuelle Umgebung. Mixed Reality beschreibt häufig stärker räumlich verankerte und interaktive Kombinationen aus realer und digitaler Welt.
Die Technologie folgt dem Use Case.
Für eine Produktplatzierung beim Kunden kann ein Smartphone genügen. Für Gefahrentraining ist eine kontrollierte VR-Umgebung oft geeigneter. Für freihändige räumliche Arbeit kann ein MR-Headset sinnvoll sein.
Welche Daten braucht eine XR-Anwendung?
Viele Anwendungen benötigen 3D-Modelle, CAD-Daten, Medien oder strukturierte Produktinformationen. Entscheidend ist nicht nur, ob Daten vorhanden sind, sondern ob Detailgrad, Materialien, Geometrie und Aktualität zur Zielhardware und zur geplanten Interaktion passen.
Welche Hardware gehört zu XR?
XR kann auf Smartphones, Tablets, Standalone-Headsets, Spatial-Computing-Geräten oder PC-gebundenen Systemen laufen. Die Gerätewahl sollte aus Ergonomie, benötigter Bewegungsfreiheit, Tracking, Sichtfeld, Verfügbarkeit, Verwaltung und Einsatzumgebung abgeleitet werden.
Woran erkennt man einen sinnvollen XR-Use-Case?
Ein guter Use Case hat einen klaren räumlichen Mehrwert. XR ist besonders interessant, wenn Menschen etwas in Originalgröße verstehen, Handgriffe trainieren, einen realen Ort ergänzen, Varianten vergleichen oder mit räumlichen Daten arbeiten sollen.
