CAD-Daten sind wertvoll – aber selten direkt XR-fertig.
Konstruktionsmodelle sind für Genauigkeit, Fertigung und Änderbarkeit optimiert. XR-Anwendungen benötigen dagegen schnelle Echtzeitdarstellung, klare Hierarchien, geeignete Materialien und möglichst geringe Ladezeiten.
Geometrie muss gezielt reduziert werden.
Sehr hohe Polygonzahlen, versteckte Innengeometrie, Schrauben, Gewinde und kleinste Bauteile können die Echtzeitperformance unnötig belasten. Reduktion bedeutet deshalb nicht einfach „weniger Details“, sondern eine priorisierte Optimierung für den konkreten Use Case.
Baugruppen und Benennung entscheiden über Interaktion.
Soll ein Bauteil ausgewählt, animiert, ausgeblendet oder in einer Montagefolge verwendet werden, muss die Objektstruktur erhalten oder sinnvoll neu aufgebaut werden. Saubere Namen und Hierarchien sparen später Entwicklungsaufwand.
Materialien aus CAD lassen sich nicht immer direkt übernehmen.
Echtzeit-Engines verwenden andere Shader- und Materialmodelle als viele CAD-Systeme. Farben, Oberflächen, Transparenzen und Texturen werden deshalb häufig neu zugeordnet oder optimiert.
Das Zielformat hängt vom Workflow ab.
Je nach Quelle und Ziel können Formate wie FBX, glTF/GLB oder engine-spezifische Importwege sinnvoll sein. Entscheidend ist, dass Maßstab, Koordinatensystem, Hierarchie, Materialien und Metadaten überprüfbar bleiben.
Ein Datencheck vor Projektstart verhindert Überraschungen.
Wir prüfen exemplarisch Dateigröße, Bauteilanzahl, Detailgrad, Materialqualität, Varianten, Metadaten und Aktualisierungsprozesse. Daraus lässt sich ableiten, wie automatisiert oder manuell die Aufbereitung erfolgen kann.
