AR eignet sich, wenn die reale Umgebung wichtig bleibt.
Planung vor Ort, Produktplatzierung oder Servicehinweise profitieren davon, dass Nutzer reale Umgebung und digitale Information gleichzeitig sehen.
VR eignet sich für kontrollierbare, vollständig virtuelle Szenarien.
Training, Simulation und virtuelle Begehungen lassen sich reproduzierbar gestalten, ohne reale Gefahren oder physische Verfügbarkeit.
Mixed Reality ist stark, wenn digitale Objekte räumlich verankert und direkt manipuliert werden.
Passthrough, Handtracking, Anchors und räumliche Interaktion ermöglichen neue Formen von Guided Work, Design Review und Präsentation.
Vier Fragen helfen bei der Auswahl.
Soll die reale Umgebung sichtbar bleiben? Muss das Erlebnis vollständig kontrollierbar sein? Werden beide Hände für reale Arbeit benötigt? Und soll die Anwendung auf bereits vorhandenen Smartphones funktionieren? Diese Fragen grenzen AR, VR und Mixed Reality meist schneller ein als ein reiner Gerätevergleich.
Auch der Betrieb entscheidet mit.
Ein technisch passendes Headset kann trotzdem ungeeignet sein, wenn Geräteverwaltung, Hygiene, Akku, Kiosk-Betrieb, Netzwerkanforderungen oder Support nicht zum Einsatz passen. Bei mobilen Anwendungen zählen zusätzlich Geräteabdeckung und Betriebssystemversionen.
Ein Proof of Concept sollte die riskanteste Annahme prüfen.
Wenn unklar ist, ob Tracking stabil genug ist, ein CAD-Modell performant läuft oder Nutzer einen Ablauf gut verstehen, sollte der Prototyp genau diese Frage beantworten. Ein PoC ist dann ein Entscheidungstest und nicht nur eine visuelle Demo.
